Dienstag, 14. Juni 2011

14.06.2011

Denke, ich muss mal wieder was schreiben.




Langweiliges Foto...
Boa, bin ich einfallslos.

LG,
RB

Freitag, 10. Juni 2011

10.06.2011

Beerdigung meines Opas.
Der gleiche Friedhof, auf dem wir uns vor einem Jahr kennengelernt haben.
Die gleiche Kapelle.
Die gleichen Leute, bloß noch mehr als letztes Jahr.
Viele haben ihn wohl gekannt.
Ich hab ein bisschen geweint.
Das hat auch geholfen, glaube ich.
Es wäre unvernünftig gewesen, sich das Weinen zu verbieten.
Das Thema mit dem Tod beschäftigt mich irgendwie sehr.
Ich habe ein Gedicht geschrieben und einen Text.
Sie haben ähnliche Aussagen, würde ich sagen.
Aber ich finde das Gedicht besser.
Also:

Menschen

Menschen, die 
zappeln
und strampeln,
als kleine Würmchen
glucksend kichern

Menschen, die
lernen,
nach und nach,
mehr oder weniger
abhängig sind

Menschen, die
langsam
auf eigenen Beinen stehen
und jeder Schritt 
ist ein neues Abenteuer

Menschen, die
arbeiten,
Tag für Tag,
Woche für Woche
Geld beschaffen gehen

Menschen, die
dann 
wieder Zeit haben, 
für neue und alte
Aktivitäten

Menschen, die
leben,
werden zu
Menschen, die
sterben.

Da fällt mir ein, dass ich früher schonmal ein ähnliches Gedicht geschrieben habe.
Zu der Zeit, in der sich meine Gedichte noch gereimt haben.
Stell ich hier vielleicht irgendwann mal rein.

RB

Montag, 6. Juni 2011

06.06.2011

Text von heute morgen aus der Schule.

Ich bin demotiviert.
Was bringt es mir denn, wenn ich mich anstrenge?
Ich bekomme nichts dafür.
Ich wache auf, blicke auf die Uhr und merke, dass Montag ist.
Mein Kopf brummt, dabei bin ich vollkommen anti-alkoholisch.
Ich esse, dusche, ziehe mich an.
Ungebügelte Klamotten.
Ich komme nicht zum Arbeiten.
Ich habe keine Zeit.
Und wenn ich Zeit habe, habe ich keine Lust.
Richtig lustlos geworden bin ich.
Das widert mich an.
Nicht einmal lesen kann ich mehr.
Ein Stapel frischgedrucktes Futter prallgefüllt mit spannungsgeladener Sprache wartet darauf, von mir verspeist zu werden.
Ich habe erst zwei Kapitel gelesen.
Ich bin im Unterricht so eifrig wie ein toter Fisch und in den Pausen führen meine Freundinnen Gespräche, bei denen ich längst nicht mehr mitkomme.
Mein Klavierlehrer gibt sich Mühe mit mir, sagt mir, dass ich gut bin, dass ich mich nur mehr anstrengen muss und bietet mir an, mir meine Stücke selbst auszusuchen.
Aber mir fällt nichts Ernsthaftes ein, was mich inspirieren würde.
Es gibt eine Person, in deren Gegenwart ich glücklich bin und mich lebendig fühle.
Daran muss ich mich immer wieder erinnern.
Es gibt sie.
Ich steigere mich bloß in alles hinein.
Ich weiß das.
Aber irgendwie fühle ich mich oft besser in meinem Leid.

Ist inzwischen besser, nehme mir jetzt ein bisschen Zeit für mich und dann mach ich geregelt ein paar Hausaufgaben.
Ich muss mir nur mehr Zeit nehmen, dann bin ich nicht so gestresst und werde motivierter.
Masterplan.
Muss nur noch klappen.

LG,
RB

Sonntag, 5. Juni 2011

05.06.2011

Tut mir leid, dass ich so lange nicht geschrieben habe.
War mehr damit beschäftigt, zu leben. ;)

Die Woche mit dem Franzosen war gut, wir konnten uns verständigen.
Freunde fürs Leben werden wir wohl nie werden, aber das war ja auch nicht das Ziel des Austauschs.

Ok, direkt zu einem ernsteren Thema.
Mein Opa ist gestorben.
Der, den ich noch nicht so lange kannte.
Den ich erst vor einem Jahr auf einem Friedhof bei der Beerdigung seiner Mutter kennengelernt hatte.
Unsere Bekanntschaft stand wohl unter keinem guten Stern.
Kurz darauf bekam er Krebs.
Es hieß, er wäre geheilt, trotzdem starb er dann vor ein paar Tagen.
Ich finde, was auf der Karte steht, stimmt.
Er hatte noch viel im Leben vor.
Ich kann nicht richtig um ihn trauern, dafür kannte ich ihn nicht gut genug.
Aber es ist ein beunruhigend seltsames Gefühl, wenn Menschen sterben.
Er ist nicht der Erste meiner Verwandten, der stirbt.
Mein Uropa und meine Uroma sind auch schon gestorben.
Aber ich habe das Gefühl, dass der Tod immer näher auf mich zurückt.
Er hat schon eine Generation überschritten in meiner Familie, von Urgroßeltern auf Großeltern.
Irgendwann werden meine anderen Großeltern sterben, dann die nächste Generation: meine Eltern.
Und dann ich.
Gruselig.
Aber so ist das halt.
Kann man nicht ändern.

RB

Freitag, 27. Mai 2011

27.05.2011

Franzose ist da.
Klappt alles ganz gut, aber manchmal entstehen so peinliche Schweigeminuten.
Wie jetzt grade.
Egal.
Bis irgendwann demnächst,

RB

Montag, 23. Mai 2011

23.05.2011

Ich hab schon ewig nicht mehr geschrieben, tut mir leid.
War halt etwas im Stress.
In zwei Tagen kommen die Franzosen.
Wird bestimmt anstrengend.
Aber wahrscheinlich auch ganz nett.
Ich mach mir nur schon wieder viel zu viele Gedanken.
Was macht man abends?
Soll ich eher Deutsch oder eher Französisch sprechen?
Was mache ich, wenn dem irgendwas bei uns nicht schmeckt?
Muss ich mich immer mit meinem Austauschpartner beschäftigen?
Ach Mensch.
Ich denke, das wird schon alles irgendwie klappen.

RB