Freitag, 11. Januar 2013

Durch den Wind

Ich drehe grade ein bisschen am Rad.
Bin mal wieder zu lange am Computer, immer fällt mir noch irgendwas ein, was ich machen oder suchen könnte.
Schon seit Stunden geht das so.
Jetzt fühle ich mich irgendwie komisch und bin unzufrieden, weil ich nichts schaffe, was ich mir vorgenommen habe (z.B. Klavier spielen).

Ich rechne schon Physikaufgaben, um mich zu beruhigen (wirklich!).

Vielleicht sollte ich mal rausgehen, ich meine, es gibt ja schon eine Möglichkeit, was ich machen könnte und ich spiele mit dem Gedanken.
Ein bisschen unter Leute kommen.
Wobei... irgendwie ist das ja doch einsam, wenn niemand da ist, den ich kenne.

Also bleibe ich wohl hier sitzen.

Ich kann ja auch noch Matheaufgaben rechnen.

Launische Grüße,
RB

Mittwoch, 9. Januar 2013

Nachteile krimineller Handlungen

Nur ein kleiner Post... hab dieses Bild gerade auf meinem Computer gefunden (wo ich mal wieder vorhänge, obwohl ich ganz viel anderes Zeug machen muss...).
Also, ich find die Aussage vernünftig:).

Stand übrigens in so einem kleinen Laden, wo man Edelsteine und so einen Kram bekommt...

Liebe Grüße,
RB

Montag, 7. Januar 2013

Facebook

Ich bin seit heute auf Facebook (ja, jetzt erst...) und weiß nicht, ob ich das gut oder schlecht finde.
Ich meine, ich hab's ja freiwillig gemacht, aber das ganze ist schon etwas komisch.
Man hört ja sowieso schon so viel von irgendwelchen Risiken, die es gibt, wenn man alles ins Internet schreibt.
Da mache ich mir eigentlich keine großen Sorgen, ich bin schließlich auch hier problemlos unterwegs seit einigen Jahren.
Aber irgendwas stört mich an Facebook bis jetzt.
Ich weiß nicht so genau, was es ist.
Vielleicht, dass ich so das Gefühl habe, dass das ganze eine große Menschenbörse ist.
Gefällt mir, gefällt mir nicht.
Klick nach und nach die Freunde deiner Freunde durch und mache sie in einem Klick zu deinen Freunden.

Vielleicht ist das aber auch nur meine Spinnerei.
Naja, jetzt bin ich da und gucke mal, was ich damit anfange.
Weiß gar nicht mehr, wie ich auf die Idee gekommen bin...

LG,
RB

Samstag, 5. Januar 2013

Nebel

Ich melde mich mal wieder.
War zwischendurch bei meinen Großeltern in der Pfalz.
Recht hübsch da, eigentlich.
Haben einen Spaziergang gemacht im Wald, leider war es kalt, matschig und neblig.
Die Fotos, die dabei rausgekommen sind, sind eher ein wenig seltsam.
Aber manche haben irgendwie was.



Wer genau hinguckt sieht einen Wagen in der Mitte:)

LG,
RB

Montag, 31. Dezember 2012

Seasons of Love - Silvestergedanken

Five Hundred Twenty-Five Thousand
Six Hundred Minutes
Five Hundred Twenty-Five Thousand
Moments So Dear
Five Hundred Twenty-Five Thousand
Six Hundred Minutes
How Do You Measure - Measure A Year?
In Daylights - In Sunsets
In Midnights - In Cups Of Coffee
In Inches - In Miles
In Laughter - In Strife


Das ist aus "Seasons of Love", keine Ahnung von wem das ist, aber es hat mich schwer beeindruckt.
Ich meine, den Gedanken, in was man ein Jahr am besten messen sollte, hatte ich auch schon mal.
Die Vorschläge, in Minuten, in Tageslicht, in Sonnenuntergängen, in Mitternächten, in Kaffeetassen, in Lachen und Streit zu messen gefallen mir auch ganz gut. Inches und Meilen würden bei mir nicht viel hergeben...
Im Lied ist die Lösung des Ganzen, dass man ein Jahr in Liebe messen sollte.
Auch ne nette Idee, ein bisschen kitschig, aber nett.
Wird nur etwas unregelmäßig.
Dann dauert ein Jahr ja viel länger als ein anderes. 
Naja.
 
Jetzt ist wieder fast ein ganzes Jahr um und 525600 Minuten sind einfach so verstrichen.
Meistens hat man davon irgendwie nichts gemerkt.
Ich werde versuchen, meine Pflichten, die auf meinen Zetteln hocken und sabbernd und knurrend darauf warten, von mir Gassi geführt zu werden, noch heute zu erfüllen.
Keine Lust, mich nächstes Jahr erst mit meinem alten Ballast rumzuschlagen.

Also denn, rutscht gut,

RB :)

Samstag, 29. Dezember 2012

Unmotiviert zwischen den Jahren

Ich hänge ein bisschen zwischen den Jahren rum, fühle mich halb verpflichtet, ein paar Dinge zu tun, die noch auf meiner To-do-Liste stehen, aber denke mir gleichzeitig, dass ja eigentlich Ferien sind und ich gar nichts machen muss.
Trotzdem habe ich mich eben überwunden, mal meine Artikel für die Schülerzeitung weiterzuschreiben.
Jetzt habe ich ungefähr die Hälfte davon geschafft, aber da steht einfach der größte Schund.
Viel zu albern.
Aber andererseits soll es ja auch unterhaltsam sein.
Ein bisschen Humor kann doch nicht schaden, oder?
Naja, was soll's, jetzt fällt mir nichts mehr so richtig ein und ich suche mir einfach irgendwelche Infos von der Website, um die halbwegs abzuschreiben und was Vernünftiges da stehen zu haben.
Aber... pssst.
;)

Außerdem lade ich mir gerade den Windows Movie Maker auf Empfehlung ein paar Freundinnen runter.
Soll ganz gut sein.
Mal schauen.
Und nach Nudelsalatrezepten gucke ich, weil ich für Silvester einen machen muss und furchtbar in der Küche bin.
Also, eigentlich mache ich alles gleichzeitig und nichts so richtig.
Passt zur Jahreszeit.
Nicht mehr richtig 2012, aber auch noch nicht 2013, so fühlt es sich jedenfalls an.

Liebe Grüße, hoffe ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest :),
RB

Sonntag, 23. Dezember 2012

Aufräumen

Heute habe ich mich der heldenhaften Aufgabe gewidmet, meine Kammer des Schreckens in ein einigermaßen bewohnbares Teenagermädchenzimmer zu verwandeln.
Freiwillig.
Ich dachte mir, morgen ist ja Weihnachten, da will man es ein bisschen gemütlich haben.
Hmpf.

Das Aufräumen ging noch einigermaßen gut vonstatten.
Ich habe den größten Teil meiner Sachen irgendwo in die Regale hinter die Bücher gestopft, sodass sie nicht mehr sichtbar sind.
Dabei habe ich auch entdeckt, dass mein Tisch eigentlich blau ist.
Hätte ich beinahe vergessen.
Man findet auch immer tolle Dinge wieder, wenn man aufräumt.
Elternbriefe, die man schon seit Wochen vergisst, abzugeben und so ein Zeug.
Wie gesagt, den größten Teil der Sachen habe ich einfach irgendwohin gestopft und den Rest irgendwie in Reih und Glied aufgestellt, damit es ordentlich aussieht.

Danach kam das Staubwischen.
Ich habe den Fehler gemacht, davor zu duschen.
Somit war ich direkt wieder doppelt so dreckig wie vor dem Duschen.
Ich habe nämlich ungefähr den Staub der letzten zwei Jahrtausende aufgewirbelt, der sich darauf in meiner Kleidung, meinen Haaren und meiner Nase verfangen hat.
Alles hat gejuckt, ich war nur noch dabei, zu niesen und zu husten.
Und ich wette, in einer halben Stunde legt sich der Staub wieder und alles sieht aus wie vorher.

Dann kam mein kleiner Freund, der Staubsauger, dran.
Irgendwie ist er ja süß, wie ein kleiner Käfer.
Aber wir haben uns auseinandergelebt, wie ich merken musste.
Zwar hat er schön seine Arbeit verrichtet, nur als ich in der Ecke gestaubsaugt habe, wo mein Nachttisch steht, bin ich dagegen gekommen und mein Bleistift, mit dem ich immer Tagebuch schreibe, ist runtergefallen.
Ich hab ganz schön geflucht und auch ein bisschen Gewalt angewendet, dachte mir aber, nicht so schlimm, ich bück mich jetzt nicht, ich bin doch nicht der Sklave von diesem blöden Staubsauger.
Also ging es weiter, ein bisschen brutaler, aber eigentlich noch gut gelaunt.
Dann hat sich der Staubsauger an meinem Schreibtischstuhl verhakt, der kleine Käfer wollte streiken, aber das konnte ich nicht zulassen.
Ich habe mich nochmal zusammengerissen und die Ecke, wo sich ständig kleine Staubmäuse tummeln, nochmal saubergemacht.
Doppelt hält besser und so.
Leider fing der Staubsauger jetzt an, bei jeder Bewegung schwarze Linien auf den Boden zu malen, was ich auch irgendwie nicht so lustig finde, weil wir Parkett in unserer Mietwohnung haben und das wird teuer, wenn's kaputt geht.
Ich musste aber ab dem Punkt schon fast wieder lachen.
Der kleine Käfer hat echt Humor.
Hat einfach meinen Bleistift verschluckt (Beweise: er lässt sich nicht mehr auffinden und die Linien waren ausradierbar).
Danach haben wir uns wieder vertragen.
Ich habe festgestellt, dass der Staubsauger, wenn man ihn benutzt, hinten einen Luftzug ausstößt, mit dem man sich beim Saubermachen die Haare föhnen kann, was ich ziemlich praktisch finde.
Außerdem hat mich das an die Weihnachtsgeschichte von Loriot erinnert, die einfach genial ist... Es saugt und bläst der Heinzelmann...
Der Staubsauger hat echt Humor.
Am Schluss waren wir wieder komplett versöhnt.
Ich liebe es einfach, wie der Kleine das Kabel aufsaugt.
Da soll mir mal einer erzählen, der hat keine Seele...

Insgesamt habe ich aber doch wieder gemerkt, dass Aufräumen nichts für mich ist.
Man könnte zwar argumentieren, wenn ich es öfter machen würde, wär's nicht so schlimm, aber ich weiß, dass ich dafür eh zu faul bin.
Und eine Arbeit, die man ständig neu machen muss (es wird ja direkt wieder dreckig) ist einfach nichts für mich.
Viel zu frustrierend.

Liebe Grüße mit juckender Nase,
RB