Freitag, 7. September 2012

Leute

Wisst ihr eigentlich, wie vielen Leuten ihr täglich begegnet?
Auf der Straße, bei der Arbeit, in der Schule, überall?
Wie viele davon kennt man gar nicht, man sieht sie nur an sich vorbeigehen und fragt sich, wie ihr Leben aussieht.
Oft hat man schon ein Bild davon, oder glaubt es zu haben, wegen Vorurteilen, die man mit dem Äußeren der Person verbindet.
Aber in Wahrheit weiß man nichts.
Man sieht nur die Oberfläche, die Spitze des Eisbergs.
Wusstet ihr, dass alle Menschen wie Eisberge sind?
Man sieht nur das, was oben aus dem Wasser guckt, der Rest bleibt verborgen.
Aber trotzdem stoßen wir ständig unter Wasser zusammen, mit all unseren Vorstellungen, Ängsten und so weiter.
Nein, aber jetzt echt, ich fände es total interessant, zu wissen, wie vielen Leuten man täglich begegnet.
Mit begegnen meine ich nicht, dass man mit ihnen reden muss, nein, allein so ein kurzer Blick ist schon eine Begegnung.
Ich schätze, es sind ziemlich viele Leute, die man täglich so sieht (kommt natürlich auch immer drauf an wo man wohnt/hingeht etc....).
1000? 5000?
Würde ich mal so schätzen.

Jetzt noch ein Lied, was ich toll finde.
Das muntert mich total auf, wenn ich mich schlecht fühle... :)


RB

Sonntag, 26. August 2012

Rock im Pott

Jetzt muss ich unbedingt schreiben, wo ich doch beim letzten Mal so gejammert habe.
Ich hatte diesen Samstag Glück im Unglück.
Das, was ich eigentlich vorhatte, ist wegen schlechten Wetters ausgefallen und ich konnte doch noch Placebo live sehen!
Das Ganze war ziemlich spontan, erst Freitag hatten wir Karten und dann war ich das erste Mal in meinem Leben auf einem Festival: Rock im Pott in der Veltins-Arena.
War schon ziemlich cool, für mich ungewohnt laut und ehrlich gesagt weniger freakig als ich erwartet hatte :D.
Leider ging alles viel zu schnell vorbei, was man bei einem Programm von 15 Uhr bis ca 23:15 eigentlich nicht so erwarten würde.
Aber alle fünf Bands waren ziemlich gut und Placebo... ach ja, schon süß, wenn Brian deutsch spricht ;).
Außerdem gibt es eine neue Single, die die gespielt haben- heißt glaub ich B3.
Das heißt ja, das bald irgendwann ein neues Album rauskommt, ich freu mich:).
Generell ist mir aufgefallen, dass Livemusik ganz anders ist als Nichtlivemusik.
Viel mehr Bass und Schlagzeug, viel lauter und naja... halt ganz anders.
Ich denke, auf einem Stehplatz wäre die Stimmung wahrscheinlich besser rübergekommen, aber ich hatte einen Sitzplatz, da war man zwar nicht mitten drin, aber es ist schon beeindruckender, als wenn man die Show nur im Fernsehen sieht.
Also es hat sich gelohnt und ein Wunsch, der am Mittwoch noch so fern war, ist am Samstag wahr geworden.
Echt cooool :).

Liebste Grüße,
RB

Montag, 13. August 2012

Placebo

Nach langer, langer Zeit muss ich mal wieder schreiben.
Ich verbringe den größten Teil des Tages damit, Placebo-zeug im Internet zu suchen.
Videos und so.
Muss langsam aufpassen, davon nicht durchzudrehen.
Zu irgendeinem bekloppten Fan zu werden, der sich nichts mehr herbeisehnt, als Brain Molko oder wen auch immer in seine Arme zu schließen.
So ein Blödsinn.
Also wenn ich in einer Band wäre, wär ich zwar stolz darauf, Fans zu haben, würde mich aber möglichst von ihnen fernhalten.
Wieviel Erwartungen, Hoffnungen, Emotionen und all so was weckt man in den Fans?
Das ist gefährlich.
Davon wird man bekloppt auf Dauer wenn man an nichts anderes mehr als an die Band denken kann.
Man fühlt sich schnell minderwertig, klein, unbedeutend wenn man so viel von diesen Leuten hört, wie berühmt sie sind und sonst was. Man wird neidisch und wünscht sich sehnsüchtig Dinge, die man niemals haben wird.
Also versuche ich, nicht so zu werden.
Aber einige Sachen berühren mich schon sehr.
Wenn Brian in irgendeiner Dokumentation was von Selbstfindung redet, dass er niemals gedacht hätte, dass es so viele Leute interessiert, was er denkt, wie er sich fühlt... Das erinnert mich ziemlich an mich.
Ich denke viel nach und will, dass es jemanden interessiert (sonst würde ich diesen Blog auch nicht schreiben).
Naja, sonst ärgert es mich jedenfalls, dass ich nicht gut genug Englisch kann, um alles zu verstehen, was Placebo in Interviews zum Besten gibt.
Am liebsten würde ich auch mal ein Konzert besuchen.
Und jetzt gerade sind die in Deutschland!
Verdammt, wie mich das ärgert, ich habe keine Zeit, kein Geld und so und kann einfach nicht hingehen.
Wirklich, ich ärgere mich schwarz.

Komme übrigens gerade aus dem Urlaub, Mallorca für 2 Wochen.
War schön, aber so ganz anders als mein normales Leben, dass ich gar nicht mehr daran gewöhnt bin.


Ein Foto:).

Dann mal wieder bis irgendwann, wenn es mir wieder in den Fingern juckt ;).

RB


Freitag, 18. Mai 2012

Psychologie

Ich lese schon länger ein bisschen auf dieser Seite herum, weil ich ja eigentlich im Herzen eine großartige Schriftstellerin bin (die noch nie irgendwas Tolles geschrieben hat).
Ich glaube, ich habe auch hier schon mal darüber geschrieben.
Naja, jedenfalls finde ich den neuesten Eintrag mal wieder total interessant.
Es geht um Schreibblockaden und wie man sie überwinden kann, aber eigentlich wird eher eine Methode vorgestellt, mit der man seine Gedanken so manipulieren kann, wie man sie haben will und so leicht Probleme lösen kann.
Sehr praktisch, aber ich habe keine Ahnung, ob sie funktioniert.
Könnte mir vorstellen, dass man wahrscheinlich ziemlich viel Fantasie braucht, um sich die Bilder genau vorstellen und sie so auch verändern zu können.
Aber lest einfach selbst:

http://www.schriftsteller-werden.de/motivation-und-organisation/die-macht-der-gedanken/?utm_source=feedburner&utm_medium=email&utm_campaign=Feed%3A+schriftsteller-werden+%28Schriftsteller-Werden%29

Es ist ziemlich viel zu lesen, aber mich hat der Artikel so fasziniert, dass ich ihn bis zum Ende verschlingen musste. :)

LG,
RB

Mittwoch, 14. März 2012

Stubenhocker

Eben war ich tatsächlich draußen.
Ja, unter freiem Himmel an der frischen Luft.
Aber nur weil ich zur Apotheke musste.
Das Licht hat mich anfangs beinahe überwältigt.
Aber dann habe ich mich daran gewöhnt und festgestellt, was für ein schöner (fast-)Frühlingstag es doch ist.
Hab mir überlegt, ob ich nicht vielleicht wieder mal etwas rausgehen sollte.
Das würde meinen Kopfschmerzen bestimmt gut tun.
Aber jetzt sitze ich doch nur wieder hier.
Ich weiß irgendwie nicht, was ich draußen machen soll.

RB

Montag, 5. März 2012

Alles Mögliche + die seltsame Erleuchtung

Eben stand ich an der Bushaltestelle und hab auf den Bus nach Hause gewartet.
Musste gähnen, weil ich irgendwie in letzter Zeit ziemlich müde bin.
Aber ich war mit meinen Gedanken woanders und hab das gar nicht gemerkt.
So ein Auto ist an mir vorbeigefahren und hat kurz gehupt.
Ich hab dahin geguckt und da saß so ein Typ drin, der hat meinen weit geöffneten Mund nachgeahmt. :D
Naja, irgendwie war's peinlich, aber eigentlich auch lustig.
Musste nachher ziemlich drüber lachen.

NAja.

So jetzt was Ernsteres.
Stellt euch vor, ihr seid schon über längere Zeit gedanklich mit einem Thema beschäftigt.
Irgendeins, was euch in den Fingern juckt und woran ihr ständig denkt.
Ihr wisst aber eigentlich nicht, wieso.
Es ist eigentlich überhaupt kein besonders tolles oder wichtiges Thema.
Und dann, ihr geht gedankenverloren die Straße entlang und denkt an das Thema, kommt der Geistesblitz.
Es erscheint in einer Denkblase über eurem Kopf eine Person aus eurer Vergangenheit.
Ihr habt sie lange nicht mehr gesehen, habt sie verdrängt.
Und dann steht sie in dieser Denkblase und sagt etwas, was sie vor Jahren/Wochen /Monaten (Hauptsache in der Vergangenheit, aus der sie stammt) wortwörtlich so gesagt hat.
Das, was sie sagt, ist genau das Thema, was euch nun schon seit einigen Wochen beschäftigt und ihr fragt euch: hat euer Unterbewusstsein die ganze Zeit an diese Szene aus der Vergangenheit gedacht und absichtlich das Thema wieder zutage gefördert?
Oder ist es ein reiner Zufall?
Oder werdet ihr nachher langsam verrückt (weil ihr eure eigenen Denkblasen seht und so)?
Naja, ich weiß, das ist alles reichlich skurril.
Aber genau das ist mir eben passiert.


Noch ein Lied und dann erstmal bis irgendwann wieder...

LG:)
RB

Mittwoch, 15. Februar 2012

Richtig und Falsch

Wir Menschen haben einige abstrakte Begriffe erfunden, um uns die Welt besser erklären zu können.
Leider neigen wir oft dazu, sie zu verallgemeinern.
Und das ist bei vielen Sachen einfach nicht möglich.
Zum Beispiel kann man nicht sagen, dass etwas allgemein gut oder allgemein schlecht ist, allgemein richtig oder allgemein falsch.
Wäre man konsequent, dürfte man diese Begriffe nur anwenden, wenn man deutlich macht, dass die bestimmte Sache für eine bestimmte Person in einem bestimmten Moment richtig oder falsch (gut oder schlecht) war.
Dann und nur dann machen sie nämlich Sinn.

RB